Die Fraktion der Freien Wähler Bischofsgrün steht unverändert zu Landrat Florian Wiedemann

Wir positionieren uns hier eindeutig und stehen zu 100% hinter dem Landrat des Landkreises Bayreuth Florian Wiedemann. 

Es hat uns im Jahr 2020 sehr stolz gemacht, dass der Landratskandidat der Freien Wähler auch gewählt wurde. Für uns war es von diesem Zeitpunkt an immer selbstverständlich Florian Wiedemann zu unterstützen. Dies sollten eigentlich auch andere Mitglieder des Kreisverbands, der Kreisvereinigung, der Ortsverbände und der Kreistagsfraktion tun. Jetzt hätten wir die Chance so manches zu verändern und zu zeigen, dass wir gute Ideen haben und diese auch umsetzen können. 

Doch wir dürfen nicht vergessen: Politik hat immer mit Kompromissen zu tun und Wahlprogramme lassen sich niemals zu 100% umsetzen. Die anderen Fraktionen müssen mit ins Boot geholt und eine Zusammenarbeit muss angestrebt werden. Es geht vorrangig um den Landkreis und nicht um politisches Kalkül. Dies sollten vor allem langjährige Mitstreiter und Kommunalpolitiker wissen und danach handeln.

Ein Landrat kann nur funktionieren, wenn er mit seiner Verwaltung zielführend, positiv und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Sich gegen eine Verwaltung zu stellen wäre nicht zielführend und durchaus töricht.   

Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung klappt. Natürlich muss er Kompromisse eingehen und natürlich passieren auch Fehler. All das ist aber nichts Ungewöhnliches. Florian Wiedemann hat das Zeug zu einem führungsstarken Landrat, der mit dem nötigen Fingerspitzengefühl das Machbare umsetzt . Er braucht dazu natürlich auch die Unterstützung vor allem aus den eigenen Reihen. 

Die Fraktion der Freien Wähler Bischofsgrün unterstützt Landrat Florian Wiedemann. 

Für uns wäre es wichtig, dass sich auch andere Fraktionen und Ortsverbände, die rund um den Ochsenkopf und auch andere, zum jetzigen Zeitpunkt dazu äußern. 

Es geht um die Zukunft der Region und um die Entwicklung des Landkreises. Das dürfen wir niemals aus den Augen verlieren.

Wilhelm Zapf

(Fraktionssprecher der Freien Wähler Bischofsgrün)

Ein Foto aus dem Wohngebiet "Ruthen" mit Blick zum BLSV-Camp. Aufgenommen am 1. Juni 2021.

Die FWG Bischofsgrün nimmt erneut Stellungnahme zum mehrfach verzögerten Seilbahnprojekt Ochsenkopf Nord und Süd und den daraus entstandenen Diskussionen:

"Die Freien Wähler Bischofsgrün sprechen sich eindeutig für den Neubau und die Modernisierung der Seilbahnen am Ochsenkopf auf der Nord - und der Südseite aus.

Genau wie unser Landrat Florian Wiedemann stehen wir zu 100% hinter diesem Leuchtturmprojekt.

Das wichtigste und größte Skigebiet in Nordbayern und in der Metropolregion Nürnberg muss konkurrenzfähig bleiben, um den Einheimischen und Gästen ein angemessenes ganzjährige Urlaubserlebnis zu bieten. Dazu ist eine neue und modernisierte Seilbahn unerlässlich.

Die Seilbahnen am Ochsenkopf sind wichtige und entscheidende Bausteine für die Infrastruktur und den Tourismus in ganz Nordbayern.
Ohne die Seilbahnen hätten wohl das Fichtelgebirge und Teile der Metropolregion nicht nur ein Leuchtturmprojekt weniger, sondern einen wichtigen Einnahmefaktor verloren.

Entschieden möchten wir uns gegen den, einem Aprilscherz anmutenden, Vorschlag eines Shuttleservices auf den Erlebnisberg aussprechen.

Wir gehen davon aus, dass auch die Freien Wähler Gruppierungen unserer Nachbargemeinden und die verantwortlichen Tourismusorganisationen eindeutig für die neue Seilbahn einstehen.

Die neuen Seilbahnen auf der Nord - und Südseite sind ein wichtiger und entscheidender Teil der Zukunft unserer Region und weit darüber hinaus."

Hallo alle miteinander,

nach langer Pause wollen wir uns wieder treffen.

Deshalb sollte als Tagesordnungspunkt hauptsächlich eine Rück- und Vorschau über die Monate erfolgen.

Zu Beginn berichten unsere Gemeinderäte.

Also damit Einladung zur Öffentlichen FWG-Monatsversammlung

am Mittwoch, 06. 10.2021 um 20 Uhr im Gasthof Deutscher Adler

Mit herzlichen Grüßen

für die FWG

Fritz Schwärzer

Mehr Geld für Seilbahnen: Ochsenkopf profitiert als erste Region

Was Vertreter der Freien Wähler bereits angekündigt haben, ist jetzt offiziell bestätigt: Der Freistaat greift Kommunen bei Neubau und Sanierung von Seilbahnen unter die Arme. Davon profitiert der Ochsenkopf als erste Region in Bayern.

Der Neubau der zwei Seilbahnen auf den Ochsenkopf wird den Landkreis Bayreuth und drei seiner Fichtelgebirgsgemeinden deutlich günstiger kommen als bisher angenommen. Das hat das Wirtschaftsministerium dem BR bestätigt. Zuvor hatten bereits der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler (FW) im Fichtelgebirge, Rainer Ludwig, und der Bayreuther Landrat Florian Wiedemann (FW) erklärt, das 26-Millionen-Euro-Projekt werde zu 30 statt nur zu 15 Prozent vom Freistaat gefördert. Für das Projekt am Ochsenkopf bedeutet das einen Zuschuss von rund acht statt vier Millionen Euro.

Förderoffensive für kommunale Seilbahnen

Das Wirtschaftsministerium hat das gegenüber dem BR nun nicht nur bestätigt, es hat auch erklärt, dass aufgrund einer zeitlich befristeten Förderoffensive auch für andere Seilbahnprojekte in Bayern bald deutlich mehr Geld fließen könnte. Wie ein Sprecher des Ministeriums sagt, reagiere der Freistaat damit unter anderem auf die Finanzprobleme der Kommunen im Zuge der Corona-Pandemie.

Höherer Fördersatz bisher nur für gewerbliche Projekte

Während kommunale Projekte bislang nur zu 15 Prozent gefördert wurden, war der höhere Fördersatz von bis zu 35 Prozent rein gewerblichen Vorhaben vorbehalten. Weil wegen der Pandemie kommunale Seilbahnprojekte nun aber zu scheitern drohten, hätten sich Wirtschafts- und Finanzministerium auf eine vorübergehende Förderung kommunaler Projekte von bis zu 30 Prozent geeinigt.

"Bei Seilbahnvorhaben, die eine wichtige touristische Infrastruktur darstellen, ist die Beteiligung von Kommunen bisher negativ für den Fördersatz gewesen. Da dies nicht praxis- und vorhabengerecht erscheint, wurde jetzt die befristete Ausnahmemöglichkeit geschaffen. " Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums

Ausnahmeregelung gilt bis Ende 2021

Die Regierung von Oberfranken müsse nun prüfen, welchen Eigenanteil an dem Projekt der Zweckverband aus Landkreis Bayreuth und den Gemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg und Warmensteinach leisten kann.

Weitere kommunale Seilbahnprojekte, die von dem erhöhten Fördersatz profitieren könnten, seien dem Ministerium derzeit nicht bekannt. Die Ausnahmeregelung gelte aber noch bis Ende 2021.

"Aktuell ist für 2020 lediglich die Kampenwand als weiteres Seilbahnvorhaben in Planung, die als gewerbliches Vorhaben nicht von der Änderung betroffen ist. Die Änderung gilt aber allgemein auch für künftige Seilbahnvorhaben mit Antragstellung bis 31.12.2021 und ist damit nicht auf das Ochsenkopfvorhaben begrenzt." Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums

Mit den Seminaren des Bildungswerks für Kommunalpolitik (BKB Bayern e.V.) können Sie sich kostenlos in unterschiedlichen Themengebieten weiterbilden. Zur Seminarübersicht gelangen Sie hier

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Bischofsgrüner Perspektiven Nr. 40