In Gedenken an Dr. Markus Achenbach
Wir trauern um unsern guten Freund und langjährigen Unterstützer Dr. Markus Achenbach, der am Abend des 26. November 2025 von uns gegangen ist. Markus engagierte sich in vielfältiger Weise in und für Bischofsgrün und war eine tragende Säule der Bischofsgrüner FWG. Dafür sind wir ihm immer und ewig dankbar.
Wir trauern mit seiner Familie um einen aufrechten und allezeit positiv eingestellten Kameraden.
Für die FWG Bischofsgrün
Fritz Schwärzer, 1. Vorsitzender
Nominierungsveranstaltung der FWG Bischofsgrün zur Kommunalwahl 2026
Nach SPD und ÜWG lud nun auch die FWG Bischofsgrün am 21. November 2025 Mitglieder, Anhänger und interessierte Bürger zu ihrer Nominierungsveranstaltung für die bevorstehende Kommunalwahl ins Dorf-Gemeinschaftshaus Wülfersreuth ein. Die Wahl des Veranstaltungsorts steht symbolisch für das Leitbild des Wahlprogramms der Bischofsgrüner FWG: Gemeinsam für die Gemeinde! Erfreulich war, dass neben den Kandidaten auch etliche Bürger - naturgemäß vor allem aus Wülfersreuth - trotz eisiger Temperaturen den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus nicht gescheut hatten. Das zeigt, dass die Bischofsgrüner alles andere als politikmüde sind - und es macht Mut.
Pünktlich um 20 Uhr ging es los. Vier Kandidaten hatten sich aus nachvollziehbaren Gründen (Krankheit, Dienst) entschuldigt, Landrat Florian Wiedemann stieß aus terminlichen Gründen etwas später hinzu. Auch Peter Meyer, früherer Landtagsabgeordneter der FW und III. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, war der Einladung der FWG Bischofsgrün gerne gefolgt. Der gebürtige Wunsiedler bewies damit einmal mehr seine enge Verbundenheit mit Bischofsgrün und dem Fichtelgebirge. Auf die Bitte des Bischofsgrüner FWG-Vorsitzenden Fritz Schwärzers hin erklärte er sich ohne zu zögern bereit, die Funktion des Wahlleiters zu übernehmen. Wer wäre dazu auch besser geeignet gewesen als ein erfahrener Jurist?
Vor dem eigentlichen Wahlvorgang erhielten die Kandidaten und Ersatzkandidaten Gelegenheit, sich und ihre Motivation, für den zukünftigen Gemeinderat zu kandidieren, kurz vorzustellen. Willy Zapf sorgte als Moderator für eine entspannte, angenehme Atmosphäre. Sowohl in beruflicher als auch in altersmäßiger Hinsicht ist das Spektrum der Kandidaten und Ersatzkandidaten breit gefächert. Alle ließen eine hohe Motivation erkennen, sich für das Wohl der Gemeinde einzusetzen. Christian Tiedeke, seit 2024 Inhaber des Kletterparks, stellte ebenso wie die erst vor einem Jahr nach Bischofsgrün gezogene Josephine Drobela die Kinder- und Jugendarbeit in den Vordergrund. Alle Kandidaten sind sich jedoch auch bewusst, dass angesichts der äußerst prekären Haushaltslage der Gemeinde kein Platz für Luftschlösser ist. Die Gemeinde durch die schwierigen Fahrwasser der kommenden Jahre zu schiffen ist das Gebot der Stunde! Der Wülfersreuther Udo Neukam (Platz Nr. 2) brachte es schließlich auf den Punkt: "Wenn wir es schaffen, das, was wir haben, zu erhalten und dort, wo es nötig ist, zu reparieren und zu verbessern, sieht es schon viel besser aus in Bischofsgrün!"
Willy Zapf, der auch jetzt schon als Gemeinderat für die FWG in Bischofsgrün aktiv ist und auf Platz 1 der Liste steht, erläuterte zum Abschluss der Vorstellungsrunde noch einmal die Gründe, die ihn dazu bewogen haben, auf die von vielen erwartete Bürgermeisterkandidatur zu verzichten. Bereits am 16. Oktober hatte er erklärt: "Bischofsgrün braucht eben keinen "Bürgermeisterwahlkampf", der unter Umständen wieder mehr Gräben und Ressentiments schafft, der die Kontinuität und den Gemeindefrieden gefährdet und der die Bürgerinnen und Bürger spaltet.
Bischofsgrün muss jetzt unabhängig von der politischen Ausrichtung zusammenstehen...."An einem Strang ziehen" und "den bestmöglichen Konsenz" finden, diese Dinge werden zwar oft inflationär gefordert aber in Bischofsgrün müssen wir sie jetzt unbedingt umsetzen und das zum Wohle unseres Heimatorts."
Vor dem obligatorischen Gruppenfoto nutzte Landrat Florian Wiedemann die Gelegenheit, einige Sätze an die Versammlung zu richten. In bewegenden, mit Anekdoten gewürzten Worten bedankte er sich für das Engagement der Kandidaten und ihre Bereitschaft, sich in diesen schwierigen Zeiten zur Wahl zur stellen. Zugleich machte er aber auch deutlich, was er sich von einem zukünftigen Bischofsgrüner Gemeinderat wünsche: Mehr Eigeninitive, vor allem aber eigene Ideen und Vorschläge im Hinblick auf die Bewältigung der finanziellen Probleme der Gemeinde.
Kandidatenliste der FWG Bischofsgrün:
1. Wilhelm Zapf, 2. Udo Neukam, 3. Jürgen Judas, 4. Ralph Fuss, 5. Josephine Drobela, 6. Christian-Daniel Tiedeke, 7. Werner Zeitler, 8. Max Vogl, 9. Markus Limmer, 10. Ulrike Achenbach, 11. Ulrike Zapf, 12. Fritz Schwärzer; Ersatzkandidaten: Dominik Judas, Karl-Heinz Wolfram, Dr. Dörte Hansen.
Einladung zur Nominierungsversammlung der FWG Bischofsgrün zur Gemeinderatswahl 2026
Liebe Mitglieder und Anhänger der Freien Wähler/FWG Bischofsgrün!
Am 8. März 2026 ist Kommunalwahl.
Wir können auch diesmal nach intensiver Vorbereitung auch eine Kandidatenliste zur Gemeinderatswahl präsentieren, die eine hervorragende Zusammensetzung aufweist. Neben bewährten und langjährigen Mitgliedern und Anhängern enthält unsere Liste auch hoffnungsvolle neue und vor allem weibliche und junge Bürger*innen, die sicherlich für neue Ideen und Anregungen sorgen werden.
Nach dem Gemeindewahlgesetz sowie unseren Richtlinien sind wir verpflichtet, die Versammlungsteilnehmer über Personen und Platzierung unserer Kandidaten zu befragen und abstimmen zu lassen. Im Rahmen der Versammlung werden wir eine Vorschlagsliste vorlegen, welcher Namen, Alter und Beruf unserer Kandidaten zu entnehmen sind.
Wir laden Euch deshalb herzlich zu unserer Nominierungsversammlung
am Freitag, den 21. November 2025, um 20 Uhr im Dorf-Gemeinschaftshaus in Wülfersreuth
ein.
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
a) Begrüßung durch die Kreis- und Ortsvorsitzenden
b) Feststellung der fristgerechten Ladung
c) Wahl eines Versammlungsleiters und Schriftführers
d) Wahl eines Beauftragten für den Wahlvorschlag und dessen Stellvertreter
e) Feststellung der Anzahl der Abstimmungsberechtigten
f) Vorstellung der Kandidaten
g) Abstimmung über die Art der Listenaufstellung
h) Wahl der Kandidaten und der Ersatzbewerber
i) Bestellung von zwei Wahlberechtigten zur Unterzeichnung der Niederschrift
j) Erläuterungen zum Wahlverfahren am 8. März 2026
k) Verschiedenes
Jahreshauptversammlung der FWG am 16. Mai 2025
Erfreulich war es, dass Landrat Florian Wiedemann sich auch heuer trotz seines übervollen Terminkalenders die Zeit nahm, der Versammlung beizuwohnen - ein Umstand, der keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist.
Wie schon in den vergangenen Jahren nahm die Diskussion auch diesmal den Großteil der Zeit in Anspruch. Florian Wiedemann stellte in aller Kürze abgeschlossene und laufende Tourismusprojekte des Landkreises vor. Er verwies dabei vor allem auf die Rolle der Ochsenkopfseilbahn als Tourismusmagnet, betonte jedoch zugleich, dass die Seilbahn nur als Teil eines wesentlich größeren Gesamtkonzepts gesehen werden kann. Hierzu gehört neben dem Bikepark und dem Ausbau des Gipfelbereichs auch die Notwendigkeit einer Fahrradroute auf der Nordseite des Ochsenkopfes. Natürlich bewegte alle die Frage nach der Zukunft des Asenturms, insbesondere nach dem Stand der Verkaufsverhandlungen, doch hierzu konnte auch der Landrat keine Auskunft geben.
Äußerst lebhaft ging es bei der Diskussion der Probleme im Ort her - und die gibt es bekanntlich zu Hauf. So stellt die Schließung der Höhenklinik, hauptsächlich der daraus resultierende Wegfall von Fremdenverkehrsabgaben und Übernachtungen, Gemeinde und Landkreis vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Hinzu kommt, dass mit der Schließung der Höhenklinik auch die ca. 60 auf dem Gelände befindlichen Wohneinheiten wegfallen werden, wodurch sich die ohnehin angespannte Wohnungssituation in Bischofsgrün noch deutlich verschärfen wird. Den meisten Betroffenen wird vermutlich nichts anderes übrig bleiben, als sich auswärts eine neue Bleibe zu suchen.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die Vorbereitung der im kommenden Jahr anstehenden Kommunalwahlen. Hier müssen in den nächsten ein bis zwei Monaten die Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen werden.
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Perspektiven
Bischofsgrüner Perspektiven Nr. 40
Die aktuele Ausgabe unserer Info-Schrift